9.  G e d e n k t a g      20.03.2017

Es gibt Momente im Leben eines Menschen,

da hört die Welt für einen Moment auf,

sich zu drehen. Und wenn sie sich dann weiterdreht,

ist nichts mehr so,

wie es war.

 


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8. Gedenktag

 


                               20.03.2016

 

Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an

und laufe meinen Weg, durchlaufe Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden   ......  

und erst DANN kannst Du urteilen.

 

 

.

Lücken aufgerissen - keiner kann sie füllen.

Keiner fühlt meinen Schmerz.

Momente - in denen nur Wesentliches zählt.

So vieles wird nebensächlich.

Ich erlebe noch einmal vergangene Tage,

gemeinsame Stunden,

den Blick deiner Augen,

den Klang deines Lachens,

die Großzügigkeit deines Herzens.

Mir bleibt

Erinnerung,

Augenblicke,

Momentaufnahmen.

Scheinbar nebensächlich - kaum der Rede wert

werden bedeutungsvoll,

graben sich tief in mein Gedächtnis ein.

Bilder längst vergessen geglaubt

werden neu lebendig und erzählen mit von dir.

(Petra Würth)

 

6. Gedenktag 

 

20.03.2014

Das Herz ist voller Trauer - ein innerlicher Regenschauer. Man versucht, die Trauer zu bekämpfen - doch rennt gegen eine Mauer. Man versucht, der Trauer zu entkommen, aber eigentlich ist man albern, denn es gibt kein Entrinnen. Nächster Versuch ist Ablenkung, doch innendrinn bleibt die Trauer. Der Schmerz wird immer stärker. Man versucht, das auszuhalten und Gefühle abzuschalten. Doch das Herz wird hart und härter.

 

Wenn jemand weint, bedeutet es nicht gleich, dass er schwach ist und aufgibt, sondern wenn jemand weint, bedeutet es, dass er in diesem Moment mehr fühlt, als das Herz ertragen kann.

In Gedenken an Sarah

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5.  Gedenktag  20.03.2013

Die wichtigsten Dinge im Leben kann man sich nicht kaufen. Glücklich machen uns die Erinnerungen an Sarah. Unsere gemeinsame Zukunft wurde vor 5 Jahren durch eine fahrlässige Tötung zerstört.

Gedanken an Sarah drängen in unsere Köpfe, auch wenn es Momente gibt, wenn wir es gar nicht zulassen wollen.

 

 

Warum warten wir, dass Sarah sich meldet, wenn wir doch wissen, dass sie sich nicht mehr melden kann.

 

 

Es ist schlimm Sarah zu vermissen - sie wird nie wieder Teil unseren realen Lebens sein, aber die Sehnsucht ist immer allgegnwärtig.

Es gibt Dinge, die man nicht versteht.

Momente, in denen einem alles egal ist.

Träume, die man vergisst.

Worte, die einen verletzen.

Orte, an die man nicht mehr zurückkehren möchte.

Unsere Sarah, die wir sehr vermissen.

Erinnerungen, die uns das Herz brechen.

Gefühle, die man nicht steuern kann.

Tränen, die unweigerlich kommen.

Augenblicke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Tage, an denen man nicht mehr weiter weiß.

Stunden, in denen man sich allein gelassen fühlt.

Minuten, in denen man begreift, was einem wirklich fehlt.

Sekunden, in denen man verzweifelt ist.

Vor 5 Jahren gab es einen Moment in unserem leben, da hörte die Erde für einen Moment auf sich zu drehen. .... und als sie sich dann wieder drehte, war nichts mehr wie vorher.

 

In Gedenken an Sarah

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Stunden werden zu Tagen ...   

Tage zu Wochen .......

und immer noch schauen wir auf die Uhr .....

und warten .....

und mit jeder Sekunde die verrinnt .....

geht ein Stück Hoffnung dahin ........

und mit jeder Minute ........

wird die Unruhe größer ......

mit jedem Tag  .............

die Einsamkeit schlimmer ..........

und mit jeder Woche .............

geht ein Stück unseres Lebens dahin ..........

und wir warten ............  und warten ..........

Es tut weh, ohne Sarah durch die Straßen zu gehen. Es tut weh, sie nicht zu berühren. Es tut weh ihrem Atem nicht zu sprüren. Sie tut weh, die Weite die uns trennt. Sie tut weh, die Sehnsucht - die brennt.

I n   G e d e n k e n   a n   S a r a h

 

3.  Gedenktag   20.03.2011

Erinnert ihr euch noch an mich? Ich habe Euch nicht vergessen - auch den Unfall nicht. Ich weiß noch wie es war - als wäre es gestern gewesen und nicht vor drei Jahren.

Das Osterfeuer, der Unfall - wie gern hätte ich Euch noch einmal gesehen. Wir werden uns jedoch niemals wieder in die Arme nehmen oder uns in die Augen schauen können.

Es war Donnerstag und ich kam spät von der Arbeit - wäre ich doch einfach nur zu Hause geblieben, aber ich wollte noch auf eine Geburtstagsfeier. Ich habe so lange gebettelt, bis ich mit viel Zähneknirschen endlich weg durfte. "Pass auf bei wem Du mitfährst" - das musste man mir nicht sagen. Ich wollte ja noch etwas haben von meinem Leben.

Wir fuhren vor der Geburtstagsfeier noch zu einem Osterfeuer, von dort aus nach 22 Uhr in Richtung Geburtstagsfeier. Unser Fahrer fuhr schnell und das Auto kam mit einem Mal in einer Rechtskurve von der Straße ab. Man hat aufgrund der Dunkelheit nichts sehen können - es ging alles so wahnsinnig schnell. Mein Kopf machte einige ruckartige Bewegungen, mein Körper schien sich von innen nach aussen zu drehen. Ich schrie ganz kurz auf - die Autoscheiben gingen kaputt, Glas, Erde, Bücher und andere Sachen flogen durch das Auto. Das Auto blieb mit einem Mal halb im Wasser liegen. Ich spürte nichts mehr - es war so, als würde ich von dieser Welt "schweben". 

 Es war eine unheimliche Stille in der Dunkelheit. Man hörte das Wasser des Baches leise plätschern. Keiner sagte etwas. Nach einer unendlichen Zeit sehe ich in der Ferne Blaulicht auf uns zu kommen. Es sind mit einem Mal viele Menschen da - Scheinwerfer werden aufgestellt. Die Menschen kommen zu uns ans Auto und gucken völlig entsetzt und verstört. Ich kenne einige, aber ich kann mich mit ihnen nicht unterhalten. Wir werden aus dem völlig zerstörten Auto geborgen und an den Straßenrand gelegt. Leute stehen über mir, ein Arzt untersucht mich, aber ich spüre nichts. Ringsherum sieht es aus wie auf einem Trümmerfeld. Mir ist wahnsinnig kalt. Ich sehe viel Traurigkeit in den Gesichtern.

Nein - legt mich doch nicht in diesen dunklen Blechsarg! Ich kann doch nicht tot sein!. Ich bin 17 Jahre alt und habe noch mein ganzes Leben vor mir. Ich fange gerade erst an richtig zu leben!

Die Tage vergehen. An einem Tag bekomme ich neue Kleidungsstücke angezogen - meine Lieblingshose, meine rote Bluse, die ich Tage zuvor noch beim Fotoshooting getragen habe, meine Schuhe vom Abschlussball - aber ich kann mich nicht bewegen. Ich werde mit meiner Hello-Kittydecke zugedeckt, mein Teddy Bernd liegt in meinen Armen. Mit einem Mal sind meine Eltern da. Warum sehen sie so traurig aus? Sie weinen und sie streicheln mich. Warum müssen sie mich so leblos und kalt sehen?

Es ist dunkel - aber ich fahre wieder irgendwo im Auto mit. Das Auto stoppt vor einer Friedhofskapelle. Es vergeht nicht viel Zeit und meine Eltern, mein Bruder, Verwandte, Bekannte und Freunde betreten die Friedhofskapelle und legen Blumen an meinen Sarg nieder. Alle sehen sehr traurig aus und weinen. Keiner kann glauben, was mit passiert ist. Ein Mann erzählt von mir aus meinem Leben. Ich verstehe es nicht! Kann mich keiner erwecken und aus diesem Sarg befreien?!

Beerdigt mich nicht - ich möchte doch einfach nur weiterleben! Lasst mich nicht in die Erde herunter - ich bin doch erst 17! Gebt mir doch eine Chance!

Wir sind nun für immer getrennt, weil ein anderer nicht aufgepasst hat und seine Fahrtüchtigkeit für einen Moment völlig überschätzt hat. Lernen die Menschen nicht dazu? Wie viele unschuldige Menschen müssen noch so sterben?

Macht Euch keine Sorgen um mich. Ich bin hier nicht alleine, ich habe Freunde gefunden, die mein Schicksal teilen. Es werden von Tag zu Tag mehr. Auch sie wurden in einen Unfall verwickelt, bei dem Leichtsinnigkeit und das Überschätzen des eigenen Fahrverhaltens die Ursache war. Warum hört das nicht auf? Wie viele Unschuldige menschen müssen so noch sterben?

 


         I N    M E M O R I A M

  

  

 

 

 

                    

                                                                                                   

Sarah  ist  wie  die  Sonne  und  unsere  Gedanken  wie  Planeten -  sie  kreisen  für  alle  Ewigkeit  um  Sarah 

      Mein immer wieder kehrender Traum      

 Ich sitze im Wohnzimmer,Tränen laufen über mein Gesicht, mein Blick ruht auf Deinen Bildern, die Gedanken schweifen wie immer in die so wundervolle Vergangenheit mit Dir Sarah.

Du kommst um die Ecke , siehst mich dort auf den Sofa mit Deinem Hund Robby auf dem Schoß mit meinen wie immer verweinten Augen sitzen. Du bist völlig durcheinander und fragst mich „Mama was ist das denn, was ist hier los, warum weinst Du? Was soll das mit den Bildern? Warum brennen davor Kerzen, das sieht ja aus wie ein Altar, Mama ich habe Angst, sprich mit mir, was soll das?“

Ich schaue Dich voller Liebe an, nehme Dich in die Arme und spüre Dich mein Schatz, Du bist warm und weich, nicht wie beim letzten mal als ich Dich sah, da warst Du kalt, so kalt und fest meine Prinzessin.

Ich erzähle Dir von dem fürchterlichen Unfall bei dem Dir Dein so junges wertvolles Leben genommen wurde, Du bist völlig fassungslos und sagst immer wieder „Mama wach auf, alles ist gut ,ich bin doch da, Mama wach bitte auf."

Wir fahren mit Deinem Bruder und Jürgen zur Unfallstelle, räumen alles weg was wir in unserer Verzweiflung und voller Liebe dort hingebracht haben.

 

Unsere Freude kennt keine Grenzen, immer wieder nehmen wir Dich in die Arme, küssen Dich, streichen durch Dein Haar, atmen Deinen immer so bezaubernden Duft ein und sind alle so sehr glücklich.

 

Dann geht es zum Friedhof, Jürgen und Lars arbeiten rasend schnell, alles wird abgeräumt und glatt geharkt, Du stehst da und schüttelst den Kopf und weinst und sagst immer wieder „Mama, wie könnt ihr nur ein Grab für mich haben, ich will leben, das Leben ist doch so schön, Mama wieso soll ausgerechnet ich tot sein?, schau - ich bin doch da und bin gesund“.

Die Sonne scheint und wir vier sind so glücklich und wollen nach Hause gehen -

da geschieht es dann, alles ist dunkel und ich liege in meinem Bett, Jürgen fragt mich“ kannst Du auch wieder nicht schlafen?“

Sarah, ich will nicht, dass das ein Traum ist, wenn er auch wunderschön ist und ab und zu wieder kommt, ich will aus diesem Traum nicht wach werden müssen.

Ich liebe Dich mehr als mein Leben SARAH -

Deine Mama!!!         

 

                                                                             

Wir haben Schmerzen in unseren Herzen.

Sarah - Du lebst an einem Ort, der ist zu weit fort.

Doch eins sollst Du wissen: Wir vermissen Dich Tag und Nacht!

  


                                  I N    M  E M O R I A M


 

   

 

   Was sollen wir noch schreiben - ein langes Gedicht?         Drei Worte genügen:             Wir vermissen Dich !! 

      


                                                                                                                        

    

             

 

 1. Gedenktag 20.03.2008

                                                                               

       

Trauer ist der Preis den man für Liebe bezahlen muss.

Wir werden Dich immer lieben SARAH,

wir sind in diesem ersten Jahr ohne Dich durch die Hölle gegangen.

Und so wird es bleiben, bis wir irgendwann bei Dir sind.

Wir haben solche Sehnsucht - Du fehlst uns so wahnsinnig! 

  

 

    L i e b e   S a r a h,   

 

 

E I N   J A H R   O H N E   D I C H

 

* ohne Dein Lachen

* ohne Deine Stimme

* ohne Dein "Oh Man" und  "Was denn"

* ohne Dein "Ich hab Euch lieb"

* ohne Dein "Mama - schmeckt voll lecker"

* ohne Dein "Jürgen - ich hab da mal ein Problem"

* ohne Deine liebevollen Umarmungen

* ohne Deinen verzaubernden Duft

* ohne Dein "Wann sehe ich meinen Bruder"

* ohne Dein "Wann kann ich zu Opa"

* ohne Deine kleinen Uneinsichtigkeiten

* ohne Deine vielen Freundschaften

* ohne Dein durchs Haus poltern

* ohne Deine bunten Haare

** ohne DICH ist es viel zu still geworden bei uns **

  

Kannst Du spüren wie Du uns allen fehlst, 

wenn wir von Dir träumen,in den wenigen Stunden Schlaf, 

mit tränennassen Gesichtern erwachen, 

SARAH - Du fehlst so unglaublich, 

die Sehnsucht zehrt an unseren Seelen.


W I R   L I E B E N  D I C H  F Ü R  I M M E R

 


Haltet die Welt an. Es fehlt ein Stück, Sie soll stehen und die Welt dreht sich weiter und dass sie sich weiter dreht ist für uns nicht zu begreifen – merkt sie nicht das einer fehlt - haltet die Welt an.

Es fehlt ein Stück

Haltet die Welt an

Sie soll stehen

(Glashaus, Auszug aus dem Lied „Haltet die Welt an“) 

 

Ich fang ein Bild von Dir und schliess die Augen zu,

dann sind die Räume nicht mehr leer und dieser eine Augenblick,

bleibt mein gedanklicher Besitz,

den kriegt der Himmel nicht zurück.

(Unheilig, CD Puppenspiel) 

 

 

I n   M e m o r i a m

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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